WMV Konvertierung für Leinwand, Video und EXE

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beamer
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WMV Konvertierung für Leinwand, Video und EXE

Beitragvon beamer » 10.01.12, 2:16

WMV-Videoimport in m.objects durch vorherige Transkodierung (xxx -> wmv)

Letzte Aktualisierung am: 2015-06-08

Der Autor von mobjects Herr Richter erwähnt WMV3 & WMAv2 (Video & Audio) als Optimum für einen Video-Import in mobjects. Nicht nur für die Direktwiedergabe einer mobjects-Show, sondern auch für den Video-Export und die Erstellung einer EXE-Show ist das wichtig. Das kann ich aus vielfältiger Erfahrung nur bestätigen. Siehe auch WMV-Infos in diesem Forum Topic 1297 und Topic 1248. Manche Konvertierungstools verwenden für WMV3 auch den Begriff WMV9 (Public Name) oder ASF oder VC-1, siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_Media_Video. Einige Tools bieten nur WMV7 und WMV8 an, was aber meist ausreicht und auch funktioniert.

Alternativ zu WMV kann auch der Standard h.264 unterstützt werden. Dazu muß aber unter Windows ein Codec installiert werden (z.B. CoreAVC, http://corecodec.com/products/coreavc) und eine Videodatei in Show oder EXE ist nicht mehr ohne Weiteres auf fremden Rechnern (ohne h.264 Unterstützung) abspielbar.

Zusammenfassung: Eine universell brauchbare WMV-Datei für mobjects ist ein ASF-Container mit WMV3- und WMA-Codec. Die Bitrate richtet sich nach Auflösung, Framerate, Inhalt (Bewegung) und Qualitätsanforderung (subjektiv). Eine Bitrate von 2-4 MBit/s für 1280x720 Video und 128 kBit/s für Stereo Audio dürfte z.B. ausreichen. Eine zu hohe Bitrate führt nicht unbedingt zu einer Verbesserung, sondern belastet die CPU und mobjects unnötig. Ausserdem wird ein EXE Export enstprechend gross, da alle eingebetteten WMV-Dateien im Original (unbeschnitten!) in der EXE mitgespeichert werden. Bei der Framerate belässt man entweder die Original-Framerate eines Videos (geringste Negativeffekte) oder konvertiert auf eine einheitliche Framerate, die das Display unterstützt (z.B. 25, 30, 50 oder 60 fps). Eine exakte Codecanalyse mit z.B. GSpot oder MediaInfo (siehe unten) ist sehr wichtig zur Fehlersuche. Bitte die Codecinfos bei spezifischen Fragen in diesem Forum immer angeben.

Hier ein paar subjektive Erfahrungen mit der Transkodierung von vielen verschiedenen Video-Dateien (avi, flv, m2t, mov, mpg, nrg, ts, vob, wmv, ...) in das WMV-Format. Bei Video ist alles ziemlich Hardware- und Software/DeCoder-spezifisch und zusätzlich abhängig von Video-Kodierung und -Container. Soweit nicht anders angegeben, handelt es sich um Free-, Share- oder Donation-Ware. Angaben nach bester Kenntnis ohne Gewähr auf Fehlerfreiheit und Vollständigkeit. Die "Sortierung" der Tools ist subjektiv erfolgt (mit zunehmenden Kosten und abnehmender Relevanz/Kosten-Faktor). Die Versionen sind in dieser Übersicht nicht immer auf dem letzten Stand, daher ist die jeweilige Homepage angegeben. Anregungen, Feedback ist willkommen und wird gerne in diese Übersicht von mir aufgenommen, muss aber Bezug zur nötigen mobjects Transcodierung XXX -> WMV haben und die Tools müssen natürlich HDTV-Auflösung abdecken.

  • MOB VideoTranscoder v1.10, www.mobjects.ch...(Download nicht mehr vorhanden) mob_VideoTranscoder.exe
    Einige Probleme und Fehlermeldungen/Abbrüche. Diverse Workarounds (qt-lite, qt-alternative, wmp-classic) helfen leider nicht unbedingt. Für mpg-Dateien meist gut geeignet. Die Prozent-Einstellung ist nicht ganz klar und hat große Wirkung auf die Dateigröße. Für die Überprüfung von mit anderen Tools erstellten wmv-Dateien ist dieser Transcoder aber sehr zu empfehlen, weil man sich den Import einer evtl. fehlerhaften wmv-Datei in mobjects ersparen kann (Vorsicht: Zieldatei vorher umbennen, sonst wird die Quelle überschrieben. Quelle sichern oder schreibschützen!)
  • MediaCoder v0.8.35.5730, www.mediacoderhq.com
    Sehr sehr leistungsfähig. Viele Einstellparameter. Ich verwende dieses Tool mehr und mehr, da es sehr gepflegt wird (laufend Updates und neue Features). Die iritierende Web-Oberfläche beim Start lässt sich abschalten.
  • XMedia Recode v3.2.3.3, www.xmedia-recode.de
    Auch sehr brauchbar und ziemlich vergleichbar zum vorigen Tool. Viele Einstellparameter.
  • Koyote FreeVideoConverter v3.0, www.koyotesoft.com/video-software
    Andere mobjects Nutzer berichten von guten Ergebnissen. Die etwas unseriöse Homepage weist nicht auf Kosten hin. Es scheint keinen Offline-Installer mehr zu geben. Unklar ist, welche genauen Einschränkungen die kostenlose Version gegenüber der kostenpflichtigen (19 $) Version aufweist (highest bitrate support, flv format support, ...).
  • IVC v5.50 oder c5.50+ Internet Video Converter, http://ivc.ivcsoft.com (früher: http://ivcsoft.free.fr)
    Bei mir funktioniert es mit v2.50 damit recht gut, aber auch nicht immer! Man kann richtig hohe Bitraten für WMV angeben und die Qualität ist dann sehr gut. Gute Nutzeroberfläche. Der Download-Code der Plus-Version ist nicht so einfach über eine kostenpflichtige Rufnummer zu beschaffen. Alternative PayPal-Donation von 10 EUR.
  • VLC v2.2.0 Video Lan Cross platform, www.videolan.org/vlc
    Dieser Player gehört einfach zur Grundausstattung eines PCs. Transcodieren geht über ASF-Container, WMV3-Format und MP3-Audio, allerdings wird Videodatei manchmal nicht in mobjects importiert, sondern nur von anderen Win-Playern (WMP, VLC, ...) abgespielt. Sehr gutes Tool aber die hohe Fehlertoleranz beim Abspielen ist ein Nachteil für das Transcodieren, da die Ergebnisse in mobjects und anderen Tools/Player nicht immer erfolgreich weiterverwendet werden können.
  • SUPER v2015.65 v2015-05-31, www.erightsoft.com/super.html
    Recht vielseitig und leistungsfähig, aber komplexe Einstellungen. Transcodierung manchmal, aber nicht immer mit Erfolg. Die Suche auf der Homepage nach dem "versteckten" Downloadlink ist Detektivarbeit.
  • PRISM Videoconverter v? > v1.50, www.nchsoftware.com/prism/de
    Andere mobjects Nutzer haben gute Erfahrungen. Die Version mit mpeg-support kostet 40 bis 80 USD.
  • MOVAVI VideoConverter v11, www.movavi.com/videoconverter
    Payware >31 EUR, funktioniert sehr gut. Der Name täuscht, die SW kann viel mehr Fileformate, dabei sind mögliche Bitrate und Codeversion sehr umfangreich. Zuschneiden vor dem Transcodieren möglich (hilfreich auch für kurze Tests). kostenlose Demo mit Wasserzeichen in Zieldatei. Habe mir die Version 6.3 zugelegt, da meine Erfahrungen damit bislang recht gut sind. Fragwürdig ist die Einschränkung auf maximal 3 SW-Installationen. Trancodierung kann auch online getestet werden unter online.movavi.com
  • AVS VideoConverter v8.1.2.510, www.avs4you.com
    Payware 30 EUR kann 30 Tage kostenlos ausgetestet werden. Einige weitere Tools verfügbar. Foren-Kollegen berichten von guten Ergebnissen bei der Videokonvertierung.
  • AunSoft VideoConverter v1.3.3, www.aunsoft.com/video-converter
    Payware für 28 EUR scheint die Nachfolgeversion von Moyea VideoConverter zu sein.
    Moyea VideoConverter v2.5.1.1757, www.my-video-converter.com (2012-01: scheint nicht mehr zu existieren)
    Payware 30-35$, macht ordentlichen Eindruck, Bitrate nur maximal 2,5 MBit/s? Kostenlose Demo mit Wasserzeichen in Zieldatei. Etwas unübersichtliche Vielfalt von SW-Versionen (Standard, HD, BluRay, MTS/M2TS, MOD). Siehe auch http://danube-pictures.de/dialogforum" onclick="window.open(this.href);return false; -> tipp_301
  • Magix Movie Edit Pro MX (Plus, Premium) v18, www.magix.com
    Diese Payware für 77...130 EUR habe ich mir geleistet, allerdings noch nicht viele Erfahrung gemacht. Die unterstützten Fileformate und Features sind sehr vielfältig.
  • Corel VideoStudio Pro X4, www.corel.com
    Payware bis 90 EUR, sehr viele Features, wovon einige zum Transcodieren nicht gebraucht werden und andere nicht so richtig zu identifizieren sind. Abschreckend ist der Preis und das Installationsvolumen (bis 300 Mbyte). Andere Kollegen im Forum sind sehr zufrieden.
  • Sony Vegas Pro v12, www.sonycreativesoftware.com/vegaspro
    Leistungsfähiges Paket für stattliche 600 USD, welches sich nicht unbedingt jeder mobjects Nutzer leisten möchte. Demoversion kann eine Weile getestet werden.
Es gibt sehr viel weitere kostenlose und scheinbar günstige Free/Shareware, aber einige Tools haben eine lausige Qualität, beherrschen nur bestimmte Fileformate, sind kaum konfigurierbar und eher für die Anwendung mit kleinen Bildschirmen (PSP, Handy, ...) und niedrigen Bitraten gedacht. Daher meine Anregung: Einfach ein paar Tools und Settings probieren. Eine Videodatei, die von einem Player abgespielt wird, muss nicht unbedingt bei einer anderen Applikation fehlerfrei laufen. Manchmal geht im Player oder mobjects nichts, manchmal nur 5 Sekunden lang, manchmal Blockbildung, manchmal nur Ton und vieles mehr. Selbst der gute VLC funktioniert nicht bei jeder Datei. Und nicht alles was anderswo reibungslos läuft, wird von mobjects durchgängig akzeptiert. Ganz wichtig: Transcodierqualität prüfen, denn Codierartefakte können auch bei niedriger Kompression (hoher Bitrate) sichtbar oder hörbar werden. Und hierbei ist Freeware nicht zwingend schlechter als Share- oder Payware. Vielleicht hilft die obige Liste mit kostenloser bzw. günstiger SW jemandem.

Grüße von Rudy


Nachtrag 1: Unverzichtbar zur Analyse von Videodateien sind die Tools GSpot v2.70a http://gspot.headbands.com sowie MediaInfo v0.7.74 http://mediainfo.sourceforge.net. Bitte beachten: In einem Video-Container können unterschiedliche Video/Audio-Formate enthalten sein. Insofern ist die Erweiterung einer Datei zunächst beliebig und könnte auch durch Umbenennen entstanden sein. Die Dateierweiterung kann für den Container, einen Codec, einen Unternehmensnamen, eine Software, einen Standard, einen Personennamen oder vieles mehr stehen. In einer Datei kann dann irgendein Medien-Container verborgen sein und darin dann irgendwelche Video/Audio-Codecs. Die Erweiterung WMV kann z.B. den ASF-Container beschreiben, der diverse Codecs enthalten kann. WMV könnte aber auch in einem AVI- oder MKV-Container enthalten sein. Natürlich gibt es auch Videodateien die beschädigt sind oder fehlerhaft kodiert sind oder einfach nur die falsche Dateierweiterung haben.

Nachtrag 2: Die besten Transcodierergebnisse für mobjects erzielte ich je nach Quellformat (mov, mpg, vob, ...) mit den ersten vier Tools MediaCoder, XMediaRecode, VLC, IVC und MovAviVideoConverter (siehe Link oben). Mit fast allen Tools will es bei manchen Videos aber einfach nicht funktionieren. Wichtig ist neben dem Austesten von Konversions-Parametern und der mobjects-Konformitätskontrolle unbedingt die finale Bild/Audio-Qualitätskontrolle. Würfelchen oder Ruckler oder Audioprobleme in einem Video sind nämlich überhaupt nicht schön.

Nachtrag 3: Die beste Möglichkeit zur Vorab-Überprüfung einer erfolgreichen Konvertierung scheint der WMV-Transcoder_v1.10 von der mobjects-Downloadseite zu sein. Wenn damit eine WMV nicht erneut einlesbar/codierbar ist (Abbruch, Fehlermeldung oder Einfrieren), wird es ziemlich sicher auch mit mobjects nicht klappen. Falls ein Video im Original nur als WMV verfügbar ist, muss im Fehlerfall noch einmal als WMV neukodiert werden. Diese Neukodierung ist natürlich unschön und kann die Qualität verschlechtern.

Nachtrag 4: Interessanterweise kommt mobjects mit manchen Direkt-Importen (z.Bsp. VOB von DVD) sehr gut zurecht. Aber nicht immer, selbst nicht von ein und derselben DVD. Für die Erstellung einer EXE braucht man aber sowieso WMV. Und diese Transcodierung geht dann mit dem WMV-Transcoder_v1.10 oft nicht. Deshalb ist man auf andere Free-, Share- oder Payware angewiesen. Und ein Schweizer Taschenmesser scheint es auch als Payware für die Konvertierung noch nicht zu geben, oder?

Nachtrag 5: Wenn bereits die Voransicht eine Videos auf der Timeline von mobjects nicht richtig generiert oder angezeigt wird, ist das schon verdächtig und kann in Problemen spätestens bei der EXE-Generierung oder beim Video-Export resultieren. Ähnliches gilt für Audio in Videodateien. Falls eine Videodatei beim Ziehen in die Audiospur zu einer Fehlermeldung führt, stimmt etwas mit dem Audioformat nicht. Verzögerungen bei der Wiedergabe eines Videoobjektes können ebenfalls am Audioformat liegen. Der Ton muss dann im Videoobjekt deaktiviert werden und am besten separat als mp3-datei konvertiert und in der Audiospur verwendet werden. Mit dieser Methode lässt sich auch die Audiolautstärke eines Videos separat regeln. Je nach Video/Audio-Format funktioniert hierfür auch ein direktes Drag/Drop einer Video-Datei in die Audiospur.

Nachtrag 6: Wer den Export einer Show in das EXE-Format zur Weitergabe plant, sollte beachten daß alle Videodateien in voller Länge mit abgespeichert werden, auch wenn nur wenige Sekunden von Mobjects ausschnittsweise abgespielt werden. Daher ist vorheriges Schneiden der Videodateien in diesem Falle sehr sinnvoll um die EXE Dateigröße minimal zu halten. Die Größe einer Mobjects MOS-Show-Datei ist davon unabhängig, in diesem direktem Abspielfall (ohne EXE) kann also bedenkenlos mit Mobjects geschnitten (gemischt) werden.

Nachtrag 7: Die Aussage, daß eine Videodatei AVI, MOV, MP4, WMV, ... korrekt oder nicht korrekt importiert, konvertiert oder abgespielt wird, ist wenig hilfreich, wenn das enthaltene Video- und Audio-Format nicht exakt bekannt ist und auch benannt wird. Irritierenderweise wird mit WMV sowohl eine Dateierweiterung, ein Containerformat als auch ein Videoformat bezeichnet. Ein WMV-Container bzw korrekter: ein ASF-Container kann z.B. das für Mobjects empfohlene Videoformat WMV3 und Audioformat WMA enthalten. Hier noch ein Wikipedia-Link, der die komplexe Vielfalt von Containern und Codecs eindrucksvoll zeigt: en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_video_container_formats (eine deutsche Wiki-Seite scheint es hierfür derzeit nicht zu geben).

Nachtrag 8: Einige der genannten Programme bauen unverlangt und unnötigerweise eine Internetverbindung auf (nicht nur zur Updatesuche!). Ich kann nur wärmstens einen Personal-Firewall zur weitgehenden Kontrolle solcher Eigenschaften empfehlen (z.B. Win10FirewallControl oder TinyWall).

P.S.: Die Entwicklung von Videosoftware und Codecs ist aufwändig und kann hohe Lizenzgebühren erfordern. Professionelle Software und Hardware hat daher meist ihren Preis. Die Bitrate, Videoqualität, CPU-Belastung, ... im Vergleich zwischen kostenlosen, günstigen und teuren Software-Implementierungen ein und desselben Codecs kann sich unter Umständen sehr stark unterscheiden.

P.P.S.: Ich bin kein Fan von ermüdend langen Videos (z.B. von Hochzeit, Taufe, Urlaub, ...), schon gar nicht in mobjects. Aber passende, kurze Video-Schnipsel können eine echte Bereicherung einer Show sein.
Zuletzt geändert von beamer am 03.09.19, 0:38, insgesamt 37-mal geändert.
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Re: WMV Konvertierung für Leinwand, Video und EXE

Beitragvon QuiverTree » 10.01.12, 10:25

Hallo beamer,

vielen Dank für Deinen ausführlichen und informativen Beitrag. Als lang gedienter Fotograf bin ich kein Videoexperte und versuche gerade, mich ein wenig in die Thematik einzuarbeiten. Dafür wird mir Dein Post sehr hilfreich sein. Ich habe in den letzten zwei Wochen die verschiedensten Transcoder ausprobiert und die diversesten Erfahrungen gemacht. Vor allem das, was Du unter "... weitere Free-/Payware ..." schreibst, kann ich nur bestätigen.

Gehört zwar nicht ganz hierher, aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen: ich stand zusätzlich vor dem Problem, alte DV-Bänder erst einmal digitalisieren zu müssen. Ich hätte nie gedacht, dass es so schwer ist, ein vernünftiges Capturing-Tool zu finden. Selbst die großen Profi-Schnittsysteme behandeln dieses Thema sehr stiefmütterlich. Dann bin ich auf das Shareware-Tool "Scenalyzer Live" gestoßen (ist wohl inzwischen Freeware). Ich kann es nur empfehlen.

Ansonsten kann ich Dein zweites P.S. nur unterstützen. Nochmals herzlichen Dank.

Mit besten Grüßen

QuiverTree
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Re: WMV Konvertierung für Leinwand, Video und EXE

Beitragvon Dirk Rosenthal » 10.01.12, 22:32

Hallo Rudy,
auch von mir vielen Dank für deine ausführlichen Informationen.

Das dürfte den ein o. anderen sicherlich weiterhelfen, zumal Fragen zu diesem Thema des öfteren gestellt werden.

beamer hat geschrieben:
  • Corel VideoStudio Pro X4, http://www.corel.com
    Payware bis 90 EUR, sehr viele Features, wovon einige zum Transcodieren nicht gebraucht werden und andere nicht so richtig zu identifizieren sind. Abschreckend ist der Preis und das Installationsvolumen (bis 300 Mbyte). Andere Kollegen im Forum sind sehr zufrieden.


Dazu gehört z. B. meine Wenigkeit.

Ich bearbeite meine Bilder auch mit Corel´s Phaint Shop Pro X4 und dieses bekommt man schon als Bündelung mit Video Studio X4 (beide Ultimate Version) für 90,- Euro.

Sehr schöne und gute Automatik bei Video Studio Pro X4 ist die Funktion -Mpeg-Optimierung-, optimiert auch in Mpeg2-HD
Bleibt gesund

Schöne Grüße
Dirk
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Re: WMV Konvertierung für Leinwand, Video und EXE

Beitragvon beamer » 15.12.15, 23:17

Gibt es den Mobjects Videotranscoder "mob_VideoTranscoder.exe" noch offiziell und irgendwo zum Download?

Im ersten Posting dieses Themas sind meine URLs auf die neue Mobjects Homepage abgestorben (Fehler 404) und ich möchte das entweder korrigieren oder den Hinweis auf den VideoTranscocder komplett löschen, wenn es denn sinnvoller ist oder sein muss.

Gruss von Rudy


P.S.: Im Durchschnitt knapp 6 Views pro Tag und über 8300 Gesamtviews für dieses Video-Thema in knapp vier Jahren. Wahnsinn!
27500 Views für das Problem Nvidia Optimus/mobile GPU sind aber auch nicht schlecht! :-)
Zuletzt geändert von beamer am 03.09.19, 0:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: WMV Konvertierung für Leinwand, Video und EXE

Beitragvon Dirk Rosenthal » 16.12.15, 0:04

Hallo Thomas,
auf der Schweizer Seite ist der WMV Transcoder v1.10 noch erhältlich: Klickhierdrauf

Da ich gerne in Erinnerungen schwelge, die News auf dieser Seite gehen bis ins Jahr 2006 zurück :)
Bleibt gesund

Schöne Grüße
Dirk
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