Notebook für 4k Videobearbeitung

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bestwestern
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Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon bestwestern » 13.01.21, 8:07

Guten Morgen, liebe m-objects-Freunde!
Nachdem ich in meinen m-objects-Präsentationen mehr und mehr auch 4k-Videos integrieren möchte, bemerke ich die begrenze Leistungsfähigkeit meines Notebooks. Filmsequenzen ruckeln....
Nun steht schon seit längerer Zeit der Kauf eines neuen Notebooks bei mir an. Jedoch welches ist geeignet, auch 4k-Filme zufriedenstellend mit Video-Bearbeitungsprogrammen und natürlich auch mit m-objects zu bearbeiten? Habt Ihr eine Empfehlung für mich? Womit arbeitet Ihr? Ein Desktop kommt aus bestimmten Gründen nicht in Frage für mich.
Danke für Eure Empfehlungen!
Salut aus Frankreich
Heiko

1Ernie
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon 1Ernie » 13.01.21, 18:00

Wenn´s denn unbedingt ein Notebook sein soll.

z.B. u.a. mal hier schauen:
https://bestware.com/de/schenker-media-15-amd.html

Die haben einen tollen Konfigurator, wo man sämtliche verschiedene Intel u. AMD Notebookvarianten u. natürlich PCs durchackern kann.
Verschiedenste Mainboards, Grafikkarten, Arbeitsspeicher, SSD, Betriebssystem usw. usw. usw.
Ich spiele manchmal eine ganze Stunde damit rum, nur so zum Spaß auch wenn ich garnichts kaufe.

Würde für solche (4K Video) Aufgaben aber lieber eine "Compact Station" mit gutem Monitor u. kein Notebook/Laptop nehmen.
Einen Laptop als Zweit oder Drittgerät, OK.

Dann aber auch dran denken, ob der vorhandere Beamer bzw. Fernseher 4K überhaupt darstellen kann.

Ist nur meine subjektive Erfahrung bzw. Meinung, da ich mit 4K Videos arbeite.

Mein neuester Beamer (nur für mein Heimkino) ist übrigens ein ganz neuer JVC DLA-N5 mit Frame Adapt HDR und erweitertem Farbraum. In einem richtig abgedunkelten Raum mit kurzem Sichtabstand (bei meiner festinstallierten 3 Meter 16 : 9 Leinwand in 4 Meter Sitzplatzentfernung) ist das Bild eine Augenweide. Das betrifft sowohl M.Objects Shows als auch 4K HDR Blurays sowie Netflix u. Amazon Prime 4K HDR Filme.

Gruß
1Ernie

bestwestern
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon bestwestern » 14.01.21, 8:58

Vielen Dank 1Ernie!
Ein Desktop-Rechner ist zweifelsohne die wohl bessere Lösung. Wenn ich dann jedoch außer Haus z.B. bei Freunden meine m-objects-Präsentation vorführen möchte, müsste ich den Desktop-Rechner ja mitnehmen; denn das Abspielen der m-objects-Präsentation mit hochauflösenden Fotos und Videos benötigt ja auch entsprechende "PC-Kraft" und ruckelt vor sich hin.... ;-)

1Ernie
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon 1Ernie » 14.01.21, 13:33

OK.
Dachte nur so eben, das heutzutage in fast jedem Haushalt (noch dazu bei M.Objektlern) ein PC und ein Laptop vorhanden ist.

Ich habe z.B. mehrere Laptops, nehme aber zu meinen Vortragsveranstaltungen immer meine Shuttle-Barbone-PCs u. dazu einen guten Monitor mit. Mit dem ganzen Reintragen der Technik und dem "Aufbaugedöns" brauche ich immer ca. 1,5 Std. an Zeitaufwand. Da macht es kaum Unterschied ob Barebone PC oder Laptop.

Wenn man allerdings nur ein Gerät hat, dann ist kein Backup vorhanden ? Kann ja immer mal was defekt sein.

Mich würde dann nochmal interessieren, ob du mit dem Konfigurator "gespielt" hast ?
Gruß
1Ernie

Karsten P
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon Karsten P » 14.01.21, 14:34

Hallo zusammen,

da ich viel zwischen Arbeitsplätzen und Erst- und Zweitwohnung pendele, arbeite ich ausschließlich auf einem Notebook, aktuell habe ich ein bereits etwas in die Jahre gekommenes HP ZBook 15Zoll der ersten Generation mit 4k Dreamcolor Display und einer NVIDIA Quadro M1000M Grafikkarte. Darauf lassen sich in MObjects 4K-Videos im H264-Codec ruckfrei abspielen, bei zusätzlich eingebrachten (Bildfeld-, Zoom-, und v.a. Unschärfe)Objekten kommt man jedoch an Grenzen. Man muss dann die entsprechende Sequenz zunächst als Video exportieren und wieder in die Timeline einfügen, wofür es ja in MObjects komfortable Möglichkeiten gibt.

Ein neueres ZBook müsste es deutlich besser tun, ich liebäugele gerade selbst mit der Anschaffung...

Dem Loblied über den JVC-Beamer kann ich mich nur anschließen - da der N5 nicht verfügbar war, ist es bei mir ein N7-Ausstellungsstück geworden, und es ist (vor allem mit dem großen Farbraum) eine Wonne.

Beste Grüße,
Karsten

AB-AndreasBeck
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon AB-AndreasBeck » 14.01.21, 15:57

Es gibt für Notebooks externe Grafik"karten" (Anführungszeichen, weil es keine Karten, sondern kleine Kästchen sind) mit USB 3.0-Anschluss für das Notebook.

Hat das mal jemand ausprobiert? Schlechte Erfahrungen damit können allerdings auch daher rühren, dass nicht jedes Notebook den USB 3.0 (sofern es überhaupt einen hat) mit vollem Tempo bedienen kann. Der Engpass kann also auch dort liegen. Natürlich kann man auch von so einem Ding für 9,90 Euro nicht allzu viel erwarten. Ich habe aber auch schon welche für 70 Euro (eigentlich immer noch billig, wenn's funktioniert) und mehr gesehen.

Andreas
m.objects live v8.0 Build 2408; Windows 10, Windows 7

mk-will
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon mk-will » 15.01.21, 11:52

Hallo, Heiko,

ohne nähere Angaben bzgl. Budget für das Notebook wird ein Empfehlung schwer.
Darüberhinaus sind auch weitere Randbedingungen bzgl. der Arbeitsweise hilfreich, bspw. ob es egal ist, wenn ein Arbeitsvorgang 3-4 Stunden dauert.
Oder sollen alle Arbeitsschritte in Echtzeit absolviert werden?
Wie lange soll das Notebook genutzt werden?

Meine Erfahrung dazu: ich kaufe Laptop/Desktop so ausgestattet, daß ich 5-7 Jahre damit vernünftig arbeiten kann.
Heißt, daß ich heute eine Premium-Ausstattung nehme aus dem oberen Viertel der Leitungsfähigkeit (Intel i7-10xxx, AMD Ryzen 5xxx).
Mit einer entsprechend guten Grafikkarte (hardware-unterstützes Video de-/encodieren).

Gruß
Stephan

mk-will
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon mk-will » 15.01.21, 11:59

Hallo, Andreas,

ob eine USB-Grafikkarte funktioniert, hängt von der Erwartungshaltung ab.

Sie kann gut funktionieren, wenn es nur darum geht, mal eben einen weiteren Monitor anzuschließen, damit der Windows-Desktop zu sehen ist.
Also bis FullHD mit 30Hz/FPS in 4:2:0-Farbunterabtastung kein Problem.

Soll Video - evtl. auch 4k-Video - mit 60Hz/FPS gezeigt werden, ist man schnell am Limit des USB-Anschlusses angelangt.

Und wenn Besonderheiten wie HDR, HDCP ins Spiel kommen, funktioniert das über USB3 nicht.
Das geht nur bei USB-C/Thunderbolt-Anschlüssen mit expliziter Unterstützung von Videosignalen per HDMI/DP.

Gruß
Stephan

1Ernie
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon 1Ernie » 15.01.21, 14:34

Denke das ganze Thema "Multimediale Technik" ist in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden.
So einfache Antworten auf eine eigentlich einfache Frage gibt es nicht mehr.

Es kommt vielmehr darauf an, was ich mit der Technik wirklich machen will.
Bin ich echter Vortragsreferent und den ganzen Winter unterwegs ?
Bin ich Hobbyvorführer, der einmal im Jahr im Fotoclub seine Reisefotos mit M.Objekts zeigt ?
Bin ich Heimkinofreak der sein Notebook an den neuesten OLED-TV oder an den JVC N5/N7 anschließt um mit der Familie sich die Urlaubsbilder anzusehen ?

Die Ansprüche der o.a. können natürlich gleich hoch sein. Aber, z.B. an ein schmalbrüstiges Notebook eine billige Grafikkarte löst da bestimmt keine Probleme.
So ein Aldi/Lidl/Disounter Notebook für 500 Teuro kann bei dem Einen oder Anderen sicher funktionieren.

Wenn man aktuell aber auf der sicheren Seite sein will bzw. einige Jahre in die Zukunft, dann kostet so ein Notebook schon etwas mehr Teuros.
Ab 1.500,- Euro u. nach oben keine Grenzen. Bei 2.000,- dürfte dann fast alles drin sein was gut u. teuer ist.

Ich würde aber auch ein solches Geräte nicht von der Stange kaufen. (egal welcher Hersteller) Man sollte sich schon jede einzelne Komponente des Wunschgerätes ganz genau ansehen u. sich dann entscheiden was ich wirklich will und ob ich bereit bin das Geld dafür auch auszugeben.

Gruß
1Ernie

1Ernie
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Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon 1Ernie » 15.01.21, 18:08

Man hat ja im Moment gezwungenermaßen viel Zeit, darum will ich mich hier mal outen, was ich mir nächste Woche mal so gönne:

Einen Laptop mit folgender Configuration:
15.6" Full HD IPS | 144 Hz - 90 % sRGB
NVIDIA GeForce RTX 2070 Refresh | 8 GB GDDR6
2 x 16 GB (32 GB) DDR4-3200 Samsung
AMD Ryzen 9 3900 12 Kerne/24 Threads | 3,1 – 4,3 GHz | 64 MB Cache | 65 Watt
SSD (M.2) 250 GB M.2 Samsung 970 EVO Plus | PCIe 3.0 für Betriebsystem Windows
SSD (M.2) 1 TB M.2 Samsung 970 EVO Plus | PCIe 3.0 für Fotos u. Videos
Intel Wi-Fi 6 AX200 | Bluetooth 5.1
Microsoft Windows 10 Home

SCHNITTSTELLEN
1x USB-A 2.0
2x USB-A 3.2 Gen2
1x USB-C 3.2 Gen2
1x Mini DisplayPort 1.4 (unterstützt G-SYNC-fähigen Monitor)
1x HDMI 2.0 (mit HDCP 2.2)
1x Kopfhörerausgang (Smartphone-Headset-kompatibel)
1x Mikrofoneingang
1x RJ45 Port (LAN)
1x microSD-Kartenleser

Dazu kommt noch ein Reservenetzteil sowie eine 500 GB Samsung Portable SSD X5 - externe Festplatte. Schnittstelle: Thunderbolt 3, Schreib- Lesegeschwindigkeit: bis 2300/2800 MB/s, Gewicht: 150 g | Abmessungen: 119 x 19,7 x 62 mm

Damit dürfte ich für den tiefsten Busch in Afrika gerüstet sein, um mir abends 4K Videos u. hochaufgelöste Fotos anzusehen bzw. minderwertige sofort zu löschen. Für Vortragsveranstaltungen, mit M.Objects werde ich wohl auch zukünftig lieber meine bewährten kompakten „Shuttle Barbones“ mit gutem Monitor nutzen.

Tja, so etwas schreibt man im Forum, wenn man zuviel Zeit hat. Eventuell kann´s ja jemand als Tipp gebrauchen.

Gruß
1Ernie

Michael in Hamm
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Wohnort: 59xxx Hamm

Re: Notebook für 4k Videobearbeitung

Beitragvon Michael in Hamm » 16.01.21, 8:08

Guten Morgen,

ich kann bestätigen, dass der Konfigurator bei Bestware / XMG / Schenker eine tolle Sache ist.
Vor einem Jahr habe ich mir selber dort einen Laptop konfiguriert und bin bestens zufrieden: Schnelle Lieferung, guter Service.

Auf folgendes möchte ich noch aufmerksam machen:
Ich hatte zuvor die Erfahrung gemacht, mir eine tolle Maschine mit toller Grafikkarte gegönnt zu haben, und trotzdem liefen auch recht einfache Überblendungen nur mit massiven rucklern. NAch langer Recherche hat sich herausgestellt, dass der gewählte HDMI-Ausgang gar nicht direkt von der dezidierten Grafikkarte versorgt wurde, sondern nur durch die interne Grafikkarte. Und diese war der Flaschenhals.
Solche "Kleinigkeiten" sind oftmals in den Spezifikationen nicht verfügbar.

Das ist bei Bestware anders: Dort ist genau spezifieziert, welcher Anschluß von welcher Grafikkarte versorgt wird.
Je nach Hardware-Platform, kann auch im BIOS eine entsprechende Zurodnung vorgenommen werden.

Viele Grüße
Michael